Im Fokus

Kulturvermittlung Schweiz organisiert am 27. November 2026 in Fribourg die Tagung «À Table: Eine Einladung für Schule, Kultur und Zukünfte». Dafür suchen wir inspirierende Praxisbeispiele, die zeigen, wo und wie kulturelle Bildung wirkt und wie die Verschränkung von Kultur und Schule konkret gelingt. Im Zentrum der Tagung steht die Überzeugung: Die Welt braucht eine Bildung, die mit Kultur zusammenspannt. Gesucht sind Projekte, die dazu beitragen, Schule als Ort für kulturelle Teilhabe, gemeinsames Lernen und zukunftsorientiertes Denken weiterzuentwickeln. Im Rahmen von mehreren Input- und Diskussionsblöcken werden ausgewählte Projekte in kleineren Gruppen vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Ziel ist es, sichtbar zu machen, was bereits gelingt, wo sich Wirkung zeigt und worin Chancen und Entwicklungspotentiale liegen. Projekte eingeben

Im Projekt «Rassismuskritische Narrative» haben fünf Expert:innen Workshops für Mitarbeitende des Museums für Kommunikation Bern entwickelt. Zum Abschluss der Reihe haben sie gemeinsam Leitsätze für rassismuskritisches Arbeiten formuliert. Diese Grundsätze sowie Erfahrungen aus dem Projekt teilen sie nun mit anderen Museumsmacher:innen und Interessierten: in einem Online-Zine, das Sie hier anschauen und herunterladen können.

Am Montag, 27. April 2026, lädt mediamus ins Aargauer Kuhnsthaus in Aarau ein zum Austausch über Arbeitsbedingungen und Strukturen in der musealen Vermittlung. Das Mitgliedertreffen bietet Raum für eine gemeinsame Bestandsaufnahme: Wie geht es uns aktuell in der Kulturvermittlung? Welche Entwicklungen erleben wir – im Guten wie im Schwierigen? Und was braucht es, um Formen der Zusammenarbeit fairer, nachhaltiger und zukunftsfähig zu gestalten? Das Treffen findet zweisprachig (Deutsch/Französisch) statt. Programm hier herunterladenJetzt bis zum 13. April anmelden. 

Am 27. Mai 2026 findet der Schweizer Vorlesetag zum neunten Mal statt. Ob in der Familie, in der Schule, in Bibliotheken, Buchhandlungen oder Museen, in den unterschiedlichsten Sprachen und Altersstufen – das gemeinsame Vorlesen bringt Menschen zusammen, fördert den Austausch und ermutigt Kinder und Jugendliche, mit Neugier die (literarische) Welt zu erkunden. Sie möchten mitmachen? Dann wählen Sie eine Geschichte aus und lesen Sie anderen etwas vor! Jetzt anmelden und Schweizer Bücherbons gewinnen.

Die SRG ist Kulturproduzentin und Kulturvermittlerin, und als diese unverzichtbar. Sie berichtet im O-Ton über Kulturangebote aus allen Zentren, Ecken und Enden der Deutschschweiz, der Westschweiz, der Romanischen Schweiz und dem Tessin. Sie ermöglicht, dass die Schweizer Bevölkerung in ihren eigenen Sprachen ihre eigenen Geschichten erzählt: im Film, in der Musik, im Theater, in der Literatur. Künstler:innen, Musiker:innen, Filmschaffende, Autor:innen und Vermittler:innen bietet die SRG eine Plattform: für Produktionen, für Auftritte, für Interviews. Denn Kunst und Kultur verbindet. Die SRG macht die Vielseitigkeit und den Reichtum der Schweizer Kultur sichtbar. Wir brauchen die vielen unterschiedlichen Stimmen und Blicke auf die Schweiz und wir brauchen eine starke SRG, die sie zeigt und zu Wort kommen lässt. Das Publikum quer durch alle Generationen und Bevölkerungsschichten will sich mit dem Service Public identifizieren können und teilhaben an einer Kultur, die uns als Gemeinschaft verbindet. Das benötigt finanzielle und personelle Ressourcen. Fallen diese weg, verlieren wir die Verbindung zueinander, kleinere Sprachräume und Nischen werden unsichtbar und die nächste Generation verliert wichtige Förderplattformen. Kulturvermittlung Schweiz sagt deshalb NEIN zur Halbierungsinitiative!

Kultur Stadt Bern hat einen «Leitfaden für diversitätsorientierte Kulturförderung für öffentliche und private Trägerschaften» publiziert. Darin werden die wichtigsten Erkenntnisse aus einem mehrjährigen Prozess der diversitätsorientierten Öffnung zusammenfasst. Der Leitfaden hält das gewonnene Wissen fest und soll auch von anderen öffentlichen und privaten Kulturförderstellen genutzt werden können. Das Hauptaugenmerk der Arbeitshilfe liegt auf der Projektförderung und der Arbeit mit Kommissionen und Jurys. Leitfaden lesen

Der Bericht der Arbeitsgruppe Laien- und Professionellenkultur der Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten (KBK) untersucht, worin sich die Förderpraxis der Kantone im Umgang mit professionellem Kulturschaffen und Laienkultur unterscheidet. Die Autoren Marius Risi und Ralph Aschwanden stellten den Bericht am Forum Kulturvermittlung im November 2025 vor. Fazit: die lebendige, heterogene Laienkultur der Schweiz bildet eine wichtige Grundlage des Kulturschaffens, der kulturellen Teilhabe und damit des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ihre gezielte Förderung erfordert differenzierte Ansätze und ein verstärktes Engagement der Kantone. Bericht lesen.

Auf dem Dachstock eines alten Gebäudes aus Holz posieren vier Männer und drei Frauen mit alten Körben, Koffern und Gefässen aus Holz und lachen in dien Kamera.

Mit dem Projekt «#ALTSUCHTNEU–Partizipatives Entsammeln im Regionalmuseum Chüechlihus» hat das Regionalmuseum Chüechlihus unter der Leitung von unserem Vorstandsmitglied Carmen Simon Neuland betreten – und weit über das Emmental hinaus Aufmerksamkeit erlangt. Nun liegen die Erfahrungen, Erkenntnisse und Reflexionen dieses erfolgreichen Pionierprojekts erstmals in Buchform vor. Zur Publikation

Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe des Festivals für Künstlerischen Community Dance, neu mit dem Namen «Tanzmehr anderes festival commun». An vier Aufführungsabenden zeigen 16 ganz unterschiedliche Gruppen aus der ganzen Schweiz ihre Stücke, die Menschen ohne professionelle Tanzausbildung gemeinsam mit Tanz-Profis erarbeitet haben. Die Menschen auf der Bühne sprechen verschiedene Sprachen und es sind ganz unterschiedliche Tanzstile und Körperlichkeiten zu sehen. Was sie verbindet, ist ihre Leidenschaft für den Tanz. «Click Stage», das E-Magazin für Theater, Musik, Literatur & + widmet dem Festival hier einen Beitrag. Programm

Mehrere Personen stehen um Stehtische herum und lesen oder schreiben. Eine Frau kniet links vorne vor einem Flipchart und schreibt mit blauem Filzstift eine Bullet-Point-Liste mit Notizen.

Vertreterinnen und Vertreter von Kulturbetrieben testen den Leitfaden an der DigiCulture-Fachtagung Anfang November 2025 im Kultur- und Kongresshaus Aarau. © Bettina Diel

Der Leitfaden "Digitale Transformation gestaltenunterstützt kleine und mittlere Kulturbetriebe bei der Entwicklung digitaler Projekte. Mit praxisorientierten Arbeitsblättern und Fallbeispielen zeigt er, wie digitale Transformation gelingen kann. Herausgegeben wurde er im Auftrag der Fachstelle Kulturvermittlung, Kanton Aargau. Mehr erfahren und Leitfaden herunterladen