KBK-Bericht «Kulturförderung im Umfeld von professionellem Kulturschaffen und Laienkultur»

Der Bericht der Arbeitsgruppe Laien- und Professionellenkultur der Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten (KBK) untersucht, worin sich die Förderpraxis der Kantone im Umgang mit professionellem Kulturschaffen und Laienkultur unterscheidet. Die Autoren Marius Risi und Ralph Aschwanden stellten den Bericht am Forum Kulturvermittlung im November 2025 vor. Fazit: die lebendige, heterogene Laienkultur der Schweiz bildet eine wichtige Grundlage des Kulturschaffens, der kulturellen Teilhabe und damit des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ihre gezielte Förderung erfordert differenzierte Ansätze und ein verstärktes Engagement der Kantone. Bericht lesen.

Carine Bachmann, Direktorin des Bundesamtes für Kultur betonte in ihrem Grusswort am Forum Kulturvermittlung: 

«Laienkultur ist gelebte und selbstbestimmte Teilhabe am kulturellen Leben. Diesem Bereich unseres kulturellen Lebens will die Kulturförderung des Bundes zukünftig mehr Aufmerksamkeit schenken und ihn stärken. Denn wie bei den kulturellen Institutionen sind die Hürden zur Teilhabe auch im Bereich der Laienkultur zum Teil noch recht hoch. Sicher ist, dass die Hürden für eine staatliche Unterstützung noch immer zu hoch sind. 

Auch wir Förderstellen müssen uns hinterfragen, weiterentwickeln und lernen, wie wir lokale und von Freiwilligen getragene Initiativen und Projekte unbürokratisch und wirkungsvoll unterstützen können. 

Deswegen danke ich Kulturvermittlung Schweiz dafür, dieses Forum der kulturellen Teilhabe zwischen professionellem Kunstschaffen und Laienkultur zu widmen. Und allen hier Anwesenden für Ihre Bereitschaft und Interesse, sich der kulturpolitischen Herausforderung der kulturellen Teilhabe zu stellen.»

Icon pdf
Report der KBK-Arbeitsgruppe «Laien- und Professionellenkultur»
12.02.26