Kinder- und Jugendschutzkonzepte am und im Theater
Kinder- und Jugendschutzkonzepte sind in Bereichen, in denen Erwachsene mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten weit verbreitet und üblich. Auch Organisationen, die Freizeitangebote für diese Zielgruppe anbieten, setzen immer mehr auf angebotsspezifische Schutzkonzepte. Kürzlich hat die assitej Deutschland ein Rahmenschutzkonzept für Kinder- und Jugendtheater in Deutschland verabschiedet. In der Schweiz gibt es keine vergleichbaren Rahmenschutzkonzepte. Jedoch setzen sich einzelne Institutionen, Organisationen, Gruppierungen und Einzelpersonen damit auseinander.
Gerne möchten wir in einen schweizweiten Austausch über das Thema kommen und damit einen koordinierten Prozess anstossen. Dabei gehen wir Fragen nach wie: Was denken Theaterschaffende zu Schutzkonzepten? Welche Konzepte und Initiativen gibt es bereits? Inwiefern ist ein schweizweites Rahmenschutzkonzept, das dem freien sowie dem institutionellen Theaterarbeiten mit Kindern und Jugendlichen, denkbar und umsetzbar?
Elo Göldi (Junges Schauspielhaus Zürich / netzwerk wildi blaatere), Giorgina Hämmerli (nistplatz Zürich) und Alessandra (Vorstand assitej Schweiz / Dampfzentrale Bern) laden euch herzlich zu einem Workshop ein. Im ersten Teil der Veranstaltung werden wir in verschiedenen Diskussionsformaten ins Gespräch kommen und vor allem eure individuellen Anliegen sorgfältig dokumentieren. Im zweiten Teil gibt Yuvviki Dioh, Diversitätsagent*in am Schauspielhaus Zürich, einen Einblick in deren Arbeit mit Schutzkonzepten am Schauspielhaus Zürich.
Wann: Montag 12. Oktober , von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, mit Pause
Wo: Schauspielhaus Zürich, Kammer Treffpunkt: Schauspielhaus Pfauen, Foyer
Anmeldung: bis Freitag 9. Oktober via https://tally.so/r/aQRao2
Zugänglichkeit: Die Schauspielhaus Kammer ist ein fensterloser Raum im Untergeschoss und mittels Lift zugänglich. Die Türe bleibt während der Veranstaltung geöffnet. Unterschiedliche Sitzgelegenheiten werden zur Verfügung gestellt und die Beleuchtung gedimmt. Akustisch ist der Raum isoliert von den Geräuschen des Strassenverkehrs und des Betriebs. Hin und wieder sind Ambulanzen zu hören. Es wird Gesprächsformate und schriftliche Formate geben. Ein Programm mit Zeitplan und detaillierten Informationen zu den Workshopformaten werden nach Ablauf der Anmeldefrist versandt. Personen mit spezifischen Bedürfnissen, die hier keine Erwähnung gefunden haben, tragen diese bitte in das Anmeldeformular ein.
Sprache: Die Veranstalter*innen sprechen Deutsch (Lautsprache). In den Diskussionen können alle Landessprachen (Lautsprache) gesprochen oder auf Englisch ausgewichen werden. Wir bitten um die Unterstützung aller Teilnehmenden, einander mit Flüsterübersetzungen zu unterstützen.